Besuch bei der Muba in Basel

 Eine Reise in die Fremde,

Von Yasmina Alyahiaoui

Für die Hinreise fuhr um 13:30 Uhr kein SBB-Zug, also bestieg ich den TGV nach Basel, die Heimat der Basler Läckerli. Der TGV ist französisch und heisst (Train à Grande Vitesse), ein Zug mit hoher Geschwindigkeit. Innen ist der Zug lebendig gestaltet und unterscheidet sich sehr von den bekannten SBB-Zügen.

Die Fahrt dauerte lediglich 55 Minuten. Der Zugchef machte Ansagen auf Deutsch mit einem französichen Akzent. Man hört es unglaublich. Als er das gleiche auf Französisch sagte, kam es flüssig.

Vom Basler Bahnhof fuhr ich mit dem grünen Drämli N° 1 zum Messeplatz. Dort war es auch schon anders. Als ich in die Halle rein kam, sah ich ein grosses unübersehbares Schild das von der Decke herunter hängte. Darauf stand fett geschrieben, ‘Gastland Marokko’. Da dachte ich, dort muss ich hin. Man hätte gar keinen Wegweiser gebraucht. Man konnte vieles hören, sehen, fühlen, schmecken und riechen.

Von weitem konnte man die marokkanische Musik hören. Gäste klatschten dazu. Eine Schweizerin war plötzlich ihrer Hemmungen los und bewegte die Hüfte.

Zu sehen waren viele Sachen zum Kauf Angeboten, was es in Marokko gibt. Allerlei : Henna, Ghassoul, Arganöl, Gebäck und vieles mehr. Bei den Ständen konnte man viel entdecken und lernen. In der Nähe waren noch exotische Sachen zum kennen lernen und kaufen

Man fühlte sich wie in Marokko. Bei einer Hennakünstlerin könnte ich mir ein Henna-Tattoo für 10 Franken machen lassen.

Rechts war ein marokkanisches Restaurant. Als Spezialitäten gab es Tagine mit Pflaumen, Couscous mit Gemüse und Poulet. Ich konnte den feinen ‘Guetsli’ nicht wiederstehen.

Ich trank einen Tee welcher meine Sinne betäubte. Man konnte die frische Minze aus dem Atlas Gebirge riechen.

Es war wie auf einem Souk.

Wer sich eine Reise in ein fremdes Land nicht leisten kann, aus Zeit oder Geldmangel, der kann einen Hauch Ferien hier schnuppern.

Die Traumreise ging irgendwann zu Ende. Gegen Abend musste ich wieder nach Zürich fahren. Dieses Mal in einem richtigen SBB-Zug. Bei der Ansage hörte ich den Zürcher Akzent. Ein Stück Heimat.

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